Samstag, 14. Dezember 2019
Notruf: 112

 

 

Umzug ins Provisorium

 

Die Planungen zum neuen Feuerwehrhaus laufen bereits seit Monaten. Um auch während der Bauphase die Einsatzbereitschaft sicherzustellen wurde eine landwirtschaftliche Halle befähigt den Anforderungen gerecht zu werden.

Der Umzug wurde von der Freiwilligen Feuerwehr in Eigenregie organisiert. Bereits im September wurden kleinere Umfänge in die Ersatzunterkunft verbracht. Am 4. Oktober war dann der Tag des finalen Umzugs angesetzt.

Die detaillierte Planung hat sich bewährt. In der Nacht vor dem Umzug wurde noch der letzte Einsatz aus dem alten Feuerwehrhaus bedient und in die erste Alarmierung aus der neuen Unterkunft erfolgte bereits schon wenige Stunden nach Umzug.

Anstrengende Zeiten für die Mannschaft der Feuerwehr. So wurden insgesamt bereits über 1000 Arbeitsstunden für Planung, Aus-/Umbau und Umzug der aktiven Wehr geleistet. Dies zusätzlich zu den notwendigen Schulungs- und Übungseinheiten.

Zum Abschied des alten Stützpunkts stand dort noch eine vom Verein der Feuerwehr organisierte letzte Feierlichkeit an. Dies auch als Dank an die Mannschaft und alle helfenden Hände, für deren Engagement rund um den anstehenden Neubau.

 


 

 

 

Jubiläumsfeier 

 

 

Nach zweijähriger Planungszeit fand Ende Juni das 150-jährige Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr statt.

Die weiteste Anreise hatte eine Delegation aus Österreich vom Grundlsee. Dr. Michael Schanderl in der Doppelrolle als Bürgermeister und Schirmherr durfte sich nach der Begrüßung beim Bieranstich in der Amperhalle beweisen. Die Spannung war groß, nachdem er eine derartige Aufgabe in seiner langen Amtszeit erst einmal zuvor offiziell durchführen musste. Schanderl zeigte Geschick: Mit nur zwei Schlägen war das Fass angezapft. Anschließend spielte die Live-Band „MagicTouch“ Tanzmusik für jeden Geschmack. Um 22 Uhr öffnete die Bar. Und als DJ Chris übernahm, gab es kein Halten mehr.

Der Sonntag begann beim Weißwurst-Frühstück mit einer Stärkung auf den anstrengenden Tag. Beim Kirchenzug gab die Blaskapelleden Takt an. Die Ehrengäste – Landtagsabgeordneter Benjamin Miskowitsch, Landrat Thomas Karmasin, Altbürgermeister Alfons Ostermeier, Michael Schanderl und Kirchenvertreter – durften in der vierspännigen Kutsche von Franz Göttler Platz nehmen. Ebenso am Start: Vertreter des Gemeinderats, der Ortsvereine und der benachbarten Feuerwehren. Das beeindruckende Bild bei der Ankunft an der katholischen Kirche und die Vielzahl der Fahnen wird in Erinnerung bleiben. Auch der sehr persönlich auf die Feuerwehr zugeschnittene Gottesdienst, der von Pfarrerin Sigrid Schott-Breit, Pastoralreferentin Susanne Kiehl und Diakon Jürgen Reisaus gestaltet wurde. Kirchenchor und Blaskapelle sorgten für den musikalischen Rahmen.

Beim Festumzug in mittäglicher Hitze bedachten einige Bürger die Teilnehmer mit am Straßenrand bereitgestellten Getränken. Überrascht wurde die Feuerwehr von einer Spende der Ortsvereine. Aber auch die Feuerwehr selbst wollte ein Zeichen setzen und hat an die vier Kindergärten ebenfalls eine Geldspende überreicht. Denn der Feuerwehr liege viel daran, bereits Kindern im jungen Alter das Bewusstsein über soziale Verantwortung näher zu bringen. Nicht zuletzt darum gibt es seit vielen Jahren eine starke Jugendgruppe in der Wehr.

 

 

 

Andechswanderung 2019

 

Traditionsgemäß fand in diesem Jahr der 34. Bittgang der Freiwilligen Feuerwehr in Kooperation mit dem TVE nach Andechs statt, die Gruppe startete um 4.00 Uhr morgens am Feuerwehrhaus. Bei der diesjährigen Veranstaltung haben sich wieder viele Wanderer für diesen 30 Kilometer Fußmarsch bei besten Wetterbedingungen beteiligt.

Das Bild zeigt die Wandergruppe beim Zwischenstopp zur Brotzeit in Auing. 

 

 

 

Pfingstwanderung 2019

 

 

Vom Emmeringer Feuerwehrhaus startete die Wandergruppe zu dem diesjährigen Ziel, zum Zellhof nach Schöngeising. Wie das Bild zeigt haben einige Mitglieder mit ihren Familien daran teilgenommen. Sehr herzlich und mit großer Gastfreundschaft wurde unsere Ausflugsgruppe von dem Gutsherren Herrn Ludwig Weiß senior in Empfang genommen. Bei besten Witterungsbedingungen hatte die Gruppe die Gelegenheit sich auf dem Anwesen mit Gillspätzialitäten verwöhnen zu lassen. Herr Weiß persönlich nahm sich die Zeit, der Gruppe Einblicke in seine Edelobstbrennerei zu geben, seine historische Kutschen vorzustellen und etwas Über die Geschichte des Gutes zu erzählen. Dabei durfte natürlich jeder Teilnehmer verschiedene Edelobstbrände probieren.